Familienrecht

Ob Sie einen Ehevertrag abschließen, z.B. den Zugewinnausgleich ausschließen, eine modifizierte Zugewinngemeinschaft oder Gütertrennung vereinbaren, den Versorgungsaugleich ausschließen und / oder auf Unterhalt verzichten bzw. eine etwaige Unterhaltspflicht mit Blick auf den nachehelichen Unterhalt ausschließen möchten, ob Sie im Scheidungsfall eine Trennungs- und Scheidungsfolgenvereinbarung (letztere auch Scheidungsvereinbarung oder Scheidungsvertrag genannt) beurkunden wollen, ob Sie eine Vorsorgevollmacht / Generalvollmacht (mit oder ohne Betreuungs- und Patientenverfügung) zu erteilen wünschen oder ob sie einen Adoptionsantrag zu stellen gedenken: Ähnlich wie auch im Erbrecht ist die Tätigkeit des Notars auf dem Gebiet des Familienrechts von individuellen Gestaltungswünschen der Eheleute bzw. Beteiligten geprägt und ist insoweit sehr vielfältig. Stets im Blick zu halten ist dabei in familienrechtlichen Angelegenheiten, die der notariellen Beurkundung bedürfen, gerade auch die Möglichkeit und Erforderlichkeit einer Rechtswahl in Fällen mit Auslandsbezug.

Informationen zur Vereinbarkeit von Organspendenbereitschaft und Patientenverfügung

In Patientenverfügungen werden oft rein lebenserhaltende Maßnahmen ausgeschlossen. Dabei ist Verfügenden, die ihre Bereitschaft zur Organspende erklärt haben, oft nicht bewusst, dass eine solche Patientenverfügung im Widerspruch zur ebenfalls erfolgten Organspendeerklärung stehen oder - rechtlich schlimmer noch - in Bezug auf eine gleichzeitig vorliegende Organspendeerklärung nicht eindeutig sein kann. Denn: Damit eine Organspende vorgenommen werden kann, muss zuvor der unumkehrbare Ausfall der gesamten Hirnfunktionen (der Hirntod) festgestellt werden. Sodann sind bis zur Organentnahme zwecks Organspende zwingend eine künstliche Beatmung und die Aufrechterhaltung der Herz-Kreislauf-Funktionen erforderlich - also Maßnahmen, die in der Patientenverfügung gerade ausgeschlossen wurden.

Aus diesem Grunde sollten organspendenwillige Verfügende stets eine Erklärung in ihre Patientenverfügung aufnehmen,

  • ob sie sich für eine Organspende bereit erklären
  • ist dies der Fall, ob die Bestimmungen der Patientenverfügung (Ausschluss lebenserhaltender Maßnahmen) oder die Bereitschaft zur Organspende vorgehen soll.

Dabei ist zu beachten, dass bei einem Vorgehen der Patientenverfügung die Bereitschaft zur Organspende in den meisten Fällen faktisch leer laufen wird.

END Faq

Die in den nachfolgenden Fällen erforderlichen Basisinformationen, die die Grundlage der sodann zu erarbeitenden individuellen Lösung darstellen, können Sie uns am einfachsten durch Vervollständigung und Rücksendung des jeweiligen Fragebogens per Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, Fax oder Post zukommen lassen:

Sollte Ihnen das Ausfüllen des jeweiligen Fragebogens nicht möglich sein, können die erforderlichen Informationen aber auch telefonisch oder in einem Beratungsgespräch erteilt werden.